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Die Alzheimersche Krankheit/ Demenz

Die Schlüssel verlegt, den Termin vom Familentreffen vergessen, im Bus einen entfernten Bekannten nicht erkannt- all das kann jedem von uns passieren. Treten allerdings solche Gedächnisstörungen gehäuft auf, handelt es sich möglicherweise um eine enrnsthafte Erkrankung des Gehirns, um eine Demenz.

"Weg vom Geist" bzw. "ohne Geist"- so lautet die wörtliche Übersetzung des Beriffs "Demenz" aus dem Lateinischen. Damit ist das wesentliche Merkmal der krankheit, nämlich der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit beschrieben.

Zur Demenz

Über 1,2 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Demenzerkrankungen, die über einhundert verschiedene Ursachen haben können. Trotzdem ist es ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Dabei ist es für Betroffene und Erkrankte wichtig, vermeintliche Symptome nicht zu verdrängen, sondern so früh wie möglich zu erkennen. Gesund alt zu werden ist der Wunsch vieler Menschen. Und tatsächlich erreichen heute immer mehr Menschen ein hohes Alter. Mit zunehmendem Lebensalter steigt allerdings auch die Häufigkeit der Demenzerkrankungen. So sind 2% der über 65 -jährigen und über 40% der über 80-jährigen Menschen betroffen.

Deshalb ist Wissen um Symptome sowie eine Früherkennung durch die medizinische Diagnose vom Hausarzt für die Lebensqualität von Angehörigen und Betroffenen entscheidend. Man kann z.B. auch weiterhin Reisen planen, Familientreffen organisieren und das Leben im fortgeschrittenen Demenzstadium gemeinsam besprechen. Die Diagnose "Demenz" trifft die ganze Familie. Oft wird von einer "Familienkrankheit" gesprochen, denn nichts ist mehr, wie es war.

Pflegebedürftige mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (demenziell erkrankte, behinderte oder psychisch kranke Menschen) erhalten je nach Betreuungsbedarf einen Grundbetrag von bis zu 100 Euro bzw. einen erhöhten Betrag von bis zu 200 Euro monatlich.

Der Personenkreis umfasst neben den Pflegebedürftigen der Pflegestufen I bis III auch Personen der sogenannten Pflegestufe 0.

Der Betrag dient der Erstattung von Aufwendungen bei der Inanspruchnahme von zusätzlichen Betreuungsleistungen bei ambulanten DRK-Pflegediensten, z.B. die Teilnahme an Betreuungsgruppen für Demenzkranke, der Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitern zur stundenweisen Entlastung pflegender Angehöriger, die Tagesbetreuung in Kleingruppen oder Einzelbetreuung durch DRK-Pflegedienste.

 

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