Das Wichtigste im Überblick

Was macht der Schulsanitätsdienst?

Er leistet in der Schule in Notfällen Erste Hilfe, dokumentiert die Hilfeleistung, ist für die Überprüfung und Ergänzung der verbandsmateriealien zuständig, achtet auf Gefahrenquellen in der Schule und hilft bei ihrer Beseitigung, Er sichert Veranstaltungen der Schule wie Sportfeste oder Wandertage ab.

Kurzform: Er sorgt für mehr Sicherheit in der Schule.

 


 

Wer kann Schulsanitäter/ -inn werden?

Alle Schüler/ -innen, die eine Erste Hilfe-Grundausbildung ( 16 UE a´45 min) abgeschlossen haben udn sich reif genug für diese Aufgabe fühlen. Für jüngere Schüler/ -innen, die eine kindgerechte Erste Hilfe Ausbildung abgeschlossen haben, gibt es die Möglichkeit, als Juniorhelfer/ -in dabei zu sein. Vorraussetzung ist natürlich, dass es an der Schule einen Schulsanitätsdienst des JRK gibt und sichergestellt ist, dass Ineressierte gründlich in Erster Hilfe geschult und durch eine Kooperationslehrerin oder einem Kooperationslehrer betreut werden können.

 


 

Wie viel zeit nimmt der Schulsaitätsdienst in Anspruch?

Der Schulsanitätsdienst wird meist in Form einer Arbeitsgemeinschaft an der Schule angeboten. Regelmäßige Treffen sind also Pflicht. Die Erste Hilfe Ausbildung zu Beginn findet entweder im Rahmen dieser Treffen oder an zusätzlichen Terminen statt. Dazu kommt der- über einen Plan geregelte- tägliche Dienst. Gerade in den Schulpausen sollte der Schulsanitätsdienst präsent, in Notfällen aer auch in der Unterrichtsstunde erreichbar sein. Der dort verpasste Stoff muss dann selbstständig nachgearbeitet werden.

 


 

Was mss die Schule tun?

Die Schule muss ihren Schulsanitätsdienst unterstützen. Sie muss einen geeigneten raum für die versorgung der Verletzen sowie das notwendige Verbandsmaterial bereitstellen. Außerdem sollte ein/-e  Kooperationslehrer/-in der/die ebenfalls durch das JRK geschult und bei der Arbeit begleitet wird, die Betreung der Arbeitsgemeinschaft übernehmen.

 


 

Was hat die Schule davon?

Schulsanitäter/-innen sind darin ausgebildet, Gefahren zu vermeiden. Passiert doch etwas, sind sie sofort zu Stelle, helfen, kompetent und verringern so die Unfallfolgen. Darüber hinaus werden im Schulsanitätsdienst Menschlichkeit, Hilfeleistung und Toleranz trainiert, was wiederum das soziale klima der Schule positiv beeinflusst.

 


 

Was passiert im Notfall?

Innerhalb des Schulsanitätsdienst gibt es feste Teams, die abwechselnd ( zB. wöchentlich) für den Einsatzfall eingeplant werden. Passiert tatsächlich etwas, muss das Team, das gerade Dienst hat, über Durchsagen, Funkgeräte oder Boten informiert werden. Es kümmert sich dann am Unfallort um den Verletzten oder Erkrankten, veranlasst gegebenfalls die Alarmierung des Rettungsdienstes und leistet Erste Hilfe. Anschließend wird der Einsatz für eventuelle Versicherungsfragen dokumentiert